Gemeinsam für die Schule der Zukunft

Einblick in die Zukunftswerkstatt „Lernen neu denken – Modulares Lernen“

Mittwoch, 24.4.2024

Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrpersonen und Vertreter/innen der Deutschen Bildungsdirektion haben sich am vergangenen Freitag (19. April) am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium in Bozen zusammengefunden, um sich über die Zukunft des Lernens Gedanken zu machen. Lernen neu zu denken für die Vorbereitung der Schüler/innen auf eine Welt, in der künstliche Intelligenz und technologischer Fortschritt den Alltag prägen, war das Ziel der Veranstaltung.

In einer „Zukunftswerkstatt“, gestaltet nach Robert Jungk, wurden gemeinsam verschiedene Aspekte beleuchtet:

Kritikphase: Welche Veränderungen braucht es? Hier wurden Probleme und Herausforderungen identifiziert, die im aktuellen Bildungssystem bestehen.

Phantasiephase: Was wäre eine ideale Unterrichtsgestaltung? In dieser Phase wurden Wünsche, Ideen und Visionen zur Gestaltung des idealen Unterrichts erarbeitet. Dabei standen folgende Punkte im Fokus:

  • eine konstruktive Feedback-Kultur
  • Wahlangebote und zeitliche Organisation des Unterrichts
  • ein wertschätzender Umgang miteinander

Realisierungsphase: Zu den erarbeiteten Themen wurden konkrete Projektskizzen entwickelt, um die Visionen in die Realität umzusetzen.

Die „Zukunftswerkstatt“ war eine wichtige Erfahrung von konstruktiver und zukunftsweisender Zusammenarbeit: Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrpersonen und Bildungsvertreter/innen wirkten gemeinsam an der Gestaltung einer modernen Schule mit.

Monica Zanella, Direktorin des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums und der Fachoberschule für Tourismus Bozen

Lernwelten

  • Glaziologie-Camp: Alpine Ökosysteme im Blick
    Oberschülerinnen und Oberschüler vertiefen im Nationalpark Stilfserjoch Landschaftsformen und Lebensräume im Hochgebirge – Initiative der Pädagogischen Abteilung der Deutschen Bildungsdirektion
  • Schule anders gedacht
    Die WFO „Franz Kafka“ in Meran geht neue Wege im Unterricht: Seit diesem Schuljahr ersetzen Module die bisherige Semesterstruktur, selbstgesteuertes Lernen bekommt mehr Raum. Damit sollen Jugendliche eigenständiger arbeiten und individuelle Lernwege ermöglicht werden. 
  • Musik kennt keine Grenzen
    Gemeinsam musizieren, sich ausprobieren und Teil einer Gemeinschaft sein: Bei „Musik ohne Grenzen“ kamen in der Musikschule Auer 18 Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen zusammen. Kursleiterin Verena Koler erklärt im INFO-Interview, was Musik ohne viele Worte ermöglichen kann und wie inklusive Angebote an den Musikschulen ausgebaut werden sollen.
  • Wurzeln stärken, Vielfalt erleben
    Kulturelle Erfahrungen prägen Kinder von Anfang an. Wenn Kindergärten Theater, Feste, Geschichten oder Musik in ihren Alltag einbinden, eröffnen sie einen lebendigen Zugang zur Welt – und stärken Neugier, Sprache und gegenseitigen Respekt.
  • Das Kindergarten- und Schuljahr 2026/2027 beginnt
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