Einblicke in den Traumberuf

Freitag, 1.12.2023

Umfassende Informationen zur Ausbildungswahl haben Oberschülerinnen und Oberschüler bei der Initiative „Rendezvous mit dem Traumberuf erhalten. Organisiert wird das Projekt von der Pädagogischen Abteilung der Deutschen Bildungsdirektion. 

Die Projektwoche „Rendezvous mit dem Traumberuf bietet Oberschülerinnen und Oberschülern bereits seit mehreren Jahren eine Orientierungshilfe für die spätere Berufswahl. Die Organisation der Initiative lag bei der Pädagogischen Abteilung der Deutschen Bildungsdirektion in Zusammenarbeit mit Projektpartnern aus den Bereichen Medizin, Recht, Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Lehre sowie dem Bereich Soziales. Ziel dieser Woche, die in diesem Jahr zum achten Mal aufgelegt wurde und Ende Oktober stattfand, ist es, Schülerinnen und Schülern einen Einblick in verschiedene hochspezialisierte akademische Berufsfelder zu geben, die für individuelle Praktika nicht leicht zugänglich sind.  

Die Angebote der Projektwoche 

Auch dieses Jahr gelang es der Pädagogischen Abteilung, neun spannende und interessante „Angebotspakete“ für 243 Schülerinnen und Schüler der 4. und 5. Klassen verschiedener Gymnasien Südtirols zu schnüren.   

Auf sehr großes Interesse stieß das Angebot „Medizin“, bei dem verschiedene Akteure des Südtiroler Gesundheitswesens (Sanitätsbetrieb mit den Krankenhäusern Bozen, Meran, Brixen und Bruneck sowie die Landesfachhochschule „Claudiana“, das Claudiana Simulations Centre und der Landesrettungsverein Weißes Kreuz) den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern Einblick in die vielfältigen Tätigkeitsfelder im medizinischen Bereich ermöglichten.   

Rendezvous mit dem Traumberuf – Schülerinnen und Schüler bekommen bei dieser Initiative Einblicke in verschiedene Berufsfelder.

Der Bereich „Recht und Wirtschaft“ war mit mehreren Angeboten präsent. An drei Tagen stellten Freiberuflerinnen und Freiberufler sowohl ihren beruflichen Werdegang als auch ihre Tätigkeiten vor und veranschaulichten diese an konkreten Fallbeispielen. Weiters stand ein Besuch bei der Banca d’Italia, beim Institut für Wirtschaftsforschung WIFO und ein Tag am Landesgericht Bozen auf dem Programm. Auch IDM Südtirol war mit einem vielfältigen Angebot präsent. Expertenvorträge und Workshops in Kombination mit einer Betriebsbesichtigung (Obstgenossenschaft CAFA Meran) boten Einblicke in Themen wie Destinations- und Agrarmarketing oder Filmstandort Südtirol.  

Ein Besuch beim Landesgericht Bozen stand im Rahmen der Initiative ebenfalls auf dem Programm.

An „Wissenschaft, Forschung und Lehre“ interessierte Schülerinnen und Schüler versuchten sich an der EURAC Research eine Woche lang unter anderem als DNA-Detektive, konnten in die Welt der Biodiversität abtauchen und bei einem Vortrag über Paläogenetik viel Interessantes über Mumien erfahren. Auch der NOI Techpark wurde besucht. An der Freien Universität Campus Bozen gab es eine Einführung in die App-Entwicklung und Machine Learning sowie praktisches Arbeiten in der Smart Mini Factory und im BITZ, dem Fablab der unibz. Zudem verbrachten die Schülerinnen und Schüler einen Tag am Uni Campus Bruneck und besuchten auch dort den neu eröffneten NOI Techpark.   

Neu dabei war der Bereich „Soziales“. In Zusammenarbeit mit dem Dachverband für Soziales und Gesundheit EO wurde ein vielfältiges Programm organisiert. Täglich konnten die Schülerinnen und Schüler in eine andere soziale Organisation (unter anderem Volontarius, Sozialgenossenschaft GWB, Autonome Provinz Bozen – Abteilung Soziales und Il papavero/Der Mohn) eintauchen und dort Tätigkeitsfelder, transversale Themen sowie Berufsmöglichkeit erkunden.  

„Die Projektwoche ‚Rendezvous mit dem Traumberuf‘ ist ein wichtiges Unterstützungsangebot der Pädagogischen Abteilung vor allem für Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Gymnasien“, sagt die Direktorin der Pädagogischen Abteilung der Deutschen Bildungsdirektion, Gertrud Verdorfer, zum Abschluss der Projektwoche. „Gerade für hochspezialisierte Berufsfelder ist es nicht leicht möglich, Praktikumsplätze zu bekommen. Deshalb sind wir den Kooperationspartnern sehr dankbar, dass sie in einem differenzierten und ambitionierten Angebot mit viel persönlichem Engagement Einblicke in ihre Tätigkeits- und Forschungsbereiche geben.“ 

Christine Zingerle, Pädagogische Abteilung

Der Bildungsweg nach Feierabend

Mittwoch, 8.7.2026

Sieben Erwachsene aus verschiedenen Herkunftsländern haben an der Abendmittelschule Meran ihren Mittelschulabschluss erreicht. Über Monate hinweg bereiteten sie sich neben Beruf, Familie und Alltag auf die staatliche Abschlussprüfung vor.

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Wenn KI, TikTok und Schule aufeinandertreffen 

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Ob KI, TikTok oder die Lebenswelt von Kindern: INFO empfiehlt drei Podcastfolgen, die aktuelle Herausforderungen für Schule und Unterricht aufgreifen. Sie liefern wissenschaftlich fundierte Einordnungen und praxisnahe Impulse für Lehrpersonen sowie pädagogisch Interessierte. 

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Wenn Kinder täglich gemeinsam singen

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Das Projekt „Singende Klasse – Singende Schule“ geht im Schuljahr 2026/2027 in die nächste Runde. Höhepunkt sind wieder die großen Singfeste, die im vergangenen Schuljahr nicht stattfinden konnten.

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Lernwelten

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    Kurz vor den wohlverdienten Sommerferien flogen an der Fachschule Salern bei den „Heu-Land-Games“ die Grashalme.
  • Die „Was uns wichtig ist“-Runde (WUWI-Runde) – Schülerkonferenzen für ein starkes soziales Miteinander
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  • Aber bitte mit Popcorn! 
    Wie ein Schulprojekt in Ridnaun zeigt, dass Volksmusik mehr sein kann als Tradition – und warum ein Elfjähriger bei der Abschlussveranstaltung an Kino denkt.
  • Ein lebendiges Miteinander von Anfang an – Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule
    Wenn Schülerinnen und Schüler der Grundschule mit Bilderbüchern, Theaterstücken oder kreativen Ideen in den Kindergarten kommen, entstehen wertvolle Begegnungen zwischen den Kindern. In St. Peter/Ahrntal wird diese Zusammenarbeit seit Jahren bewusst gepflegt – mit gemeinsamen Projekten, regelmäßigen Treffen und viel gegenseitigem Vertrauen. Damit soll der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule für die Kinder möglichst positiv und kontinuierlich gestaltet werden.
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